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Aktivurlaub auf den Kanaren

Teneriffa, La Gomrea, Lanzarote, La Palma, Fuerteventura und El Hierro: So vielfältig wie die Kanarischen Inseln selbst, so vielseitig sind auch die Optionen, die sie Aktivurlaubern bieten. Egal, ob Wandern, Radfahren, Surfen, Segeln, Bungee-Jumping, Paragliding oder Tauchen die große Leidenschaft ist – auf den Kanaren ist all das möglich und noch vieles mehr. Doch welche Insel eignet sich für welchen Sport am besten, wo finden sich die schönsten Plätze und was sollten Urlauber sonst noch beachten?

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Zu den Touren

Die Kanarischen Inseln sind vielfältiger als man glaubt

Die Kanaren sind ein beliebtes Reiseziel für Aktivurlauber, nicht zuletzt dank ihrer atemberaubenden Landschaften.

Egal, ob Mountainbike fahren, Tauchen, Wandern, Segeln oder Surfen – die Kanaren haben einfach für jeden Aktivurlauber das richtige Angebot. Jede Insel besitzt dabei ihre ganz eigenen Vorzüge. Wer einmal vor Ort ist, sollte jedoch die Chance nutzen und sich möglichst viele der Inseln anschauen, um den ganzen Zauber der Kanaren in sich aufzunehmen. Wer Glück hat kann an den Küsten der Kanarischen Inseln freilebende Delfine beobachten.

Wandern auf Teneriffa und La Gomera

Wer im Urlaub vor allem wandern und die atemberaubende Natur bewundern möchte, kann dies grundsätzlich auf allen Kanarischen Inseln tun, denn jede hat ihre ganz eigene Landschaft und ihre jeweiligen Naturschönheiten zu bieten. Besonders zu empfehlen, sind jedoch ausgedehnte Wanderungen auf La Gomera und Teneriffa. Denn dort liegen die beiden Nationalparks Teide und Garajonay. Dort bietet sich den Urlaubern ein weit verzweigtes Netz an Wanderwegen. Ob nun inmitten der Vulkanlandschaft oder in den tiefgrünen Tälern gewandert wird, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Kopfbedeckung und festes Schuhwerk sind jedoch ein Muss, genau wie ausreichend Wasser. Geübte Wanderer können sich an anspruchsvollere Touren wagen, es gibt jedoch auch Wanderwege für Einsteiger oder Familien mit einem geringeren Schwierigkeitsgrad. Der 3718 Meter hohe Vulkan Teide, der höchste Berg Spaniens, welcher auf Teneriffa zu finden ist, ist jedoch immer einen Besuch wert, auch wenn der Aufstieg eine gewisse Ausdauer voraussetzt.

Windsurfen vor Fuerteventura

Windsurfer von nah und fern zieht es, aufgrund der für Surfer traumhaften Windverhältnisse, nach Fuerteventura. Neulinge finden an fast jedem Strand der Insel eine Surfschule, in der sie Kurse belegen können. Besonders schön und bei Surfern sehr beliebt, sind die Strände Costa Calma und Sotavento. Das Ausleihen von Board und Zubehör ist ebenfalls möglich. Neben Windsurfern tummeln sich auch viele Kitesurfer auf den Kanaren. Aber nicht nur Wind- und Kitesurfer zieht es an die endlosen Strände von Fuerteventura, man kann hier noch viel mehr erleben.

Mountainbike fahren auf Teneriffa

Wer auf Teneriffa Mountainbike fahren will, sollte Erfahrung und Kondition mitbringen. Die hügeligen Landschaften der Insel bieten jede Menge Downhill und Uphill Strecken und auch Single Trails sind dort zu finden. Wer sein eigenes Rad nicht mit in den Urlaub nehmen möchte, findet auf der Insel mehrere Verleihstellen für Mountainbikes. Zudem gibt es auch die Option an Gruppen-Exkursionen auf dem Rad teilzunehmen. Solche Touren werden in den Schwierigkeitsgraden mittel und schwer angeboten. Personen, die lange nicht gefahren sind, dürfen die Anstiege der Vulkanlandschaften keinesfalls unterschätzen. Ein gutes Training ist also vor dem Teneriffa-Urlaub unerlässlich, soll das Vergnügen aufgrund von Muskelkater oder noch schlimmer Muskelzerrungen nicht schon am zweiten Tag vorbei sein. Wer sich dafür nicht begeistern kann findet auf dieser Seite aber bestimmt ein anderes spannendes Outdoor-Erlebnis.

Surfen auf Lanzarote

Neben Windsurfen ist auch das klassische Surfen eine beliebte Freizeitbeschäftigung der Bewohner der Insel und auch der Touristen. Aufgrund des rauen Atlantiks, seines hohen Wellengangs und seiner Unterströmungen sollten Surfer hier jedoch etwas Erfahrung mitbringen. Lanzarote wird von Surfern besonders gerne besucht, vor allem die Playa de Famara, eine der schönsten Gegenden der Insel. Auch auf Lanzarote gibt es Surfschulen und die Option, sich ein Board und das Zubehör zu mieten. Doch auch auf Fuerteventura oder Teneriffa kommen Surfbegeisterte voll auf ihre Kosten.

Tauchen, Bungee-Jumping und Paragliding

Die Kanaren liegen mitten im Atlantischen Ozean unweit der westafrikanischen Küste. Dementsprechend sind die Inseln auch ein beliebter Anlaufpunkt für Taucher. Das Tauchrevier der Insel El Hierro zählt zu den schönsten Europas. Neben exotischen Meerestieren sind vor allem die bizarren Felsformationen unter der Wasseroberfläche ein echter Hingucker. Tauchschulen bieten Kurse und gemeinsame Exkursionen an. Vorerfahrung ist also nicht nötig. Es gibt in manchen Tauchschulen sogar die Option, eine ganz besondere Erfahrung zu machen und mitten in der Nacht auf Tauchgang zu gehen. Adrenalinjunkies können auf den Kanaren Bungee-Jumping oder Paragliding betreiben. Es finden dort sogar in regelmäßigen Abständen internationale Paragliding-Wettbewerbe statt. Absprungpunkte beim Bungee-Jumping befinden sich meist auf hohen Brücken zwischen Schluchten. Wie dem Beitrag "Aktivurlaub in Spanien: Keine Chance für Frühjahrsmüdigkeit“ (zum Artikel) zu entnehmen ist, gibt es mittlerweile auch die Möglichkeit Gran Canaria mittels Paratrike-Flug von oben zu erkunden. Bei einem Paratrike handelt es sich um ein motorisiertes Gleitschirmfluggerät, in welchem bis zu zwei Personen Platz haben. Wer es ruhiger mag und lieber auf dem Boden bleibt, kann sich seine Freizeit auch auf einer der vielen Golfanlagen der Inseln versüßen. Da die meisten dieser Plätze über eine Driving Range verfügen, sind sie durchaus auch für Anfänger geeignet.

Segeln und Kajak fahren rund um die Inseln

Segeln zählt ebenfalls zu den beliebtesten Sportarten auf den Kanarischen Inseln. Anlegestellen und Bootshäfen finden sich entlang der Küsten der Kanaren viele. Aufgrund ihrer besonderen Lage können Segler sowohl von Insel zu Insel als auch von der Inselgruppe zum europäischen oder afrikanischen Kontinent segeln. Besitzer eines Segelscheins haben die Option, eine Yacht zu chartern und auf besonders luxuriöse Weise die Inselgruppe zu erkunden. Jedes Jahr finden zudem Segelwettbewerbe auf den Kanaren statt und es gibt außerdem die Möglichkeit, an Segeltörns teilzunehmen. Wer sich lieber nicht so weit auf das offene Meer hinauswagt, der kann mit einem Kajak die wunderschönen Küsten der Inseln erkunden. Verlassene Buchten, welche nur vom Wasser aus erreichbar sind, laden zu Zwischenstopps und ausgiebigem Baden im Meer ein. Besonders glücklich sind diejenigen, die während ihrer Kajak-Tour die Gelegenheit bekommen, freilebende Delfine zu bestaunen. Die intelligenten Tiere tummeln sich gerne im Wasser der Küstengebiete der Inseln. Weitere Informationen rund um die verschiedenen Delfin- und Walarten, die in der Region der Kanaren anzutreffen sind, finden sich unter portal-de-canarias.com.

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