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Klettern – Mach dich auf zu neuen Höhen

Die eigenen Grenzen überwinden, vollkommen vom Alltagsstress abschalten und die Natur genießen – Immer mehr Menschen entdecken das Klettern als spannende Freizeitbeschäftigung und lassen sich von dieser Sportart faszinieren.

Ob Routenklettern, Bouldern oder Eisklettern – Du kannst bei verschiedenen Disziplinen auf Kletterabenteuer gehen. Eine geführte Tour oder ein Kletterkurs sind ideale Möglichkeiten, um als Anfänger die wichtigsten Grundlagen zu lernen. Erfahrene Kletterer können gezielt ihr Wissen vertiefen, bevor sie eigene Touren planen.

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Wahl der passenden Kletterdisziplin

Klettern am Überhang Klettern ist nicht gleich Klettern: Es gibt unterschiedliche Kletterarten. Diese unterscheiden sich in

• Höhen- und Routenlänge,

• Sicherungsmethode,

• Gebiet und Jahreszeit,

• benötigte Kraft, Ausdauer und Vorkenntnisse.

Im Folgenden wollen wir euch die häufigsten Klettervarianten einmal ausführlicher vorstellen. Bei jeder Kletterdisziplin sind die Routen generell in verschiedene Schwierigkeitsstufen aufgeteilt, die mit Zahlen oder Buchstaben gekennzeichnet werden und den Sportlern eine Orientierung bieten. Die Übergänge zu den verschiedenen Klettervarianten und Schwierigkeitsgraden sind allerdings fließend.

Tipp: In unserem Ratgeber zum Thema "Einsteigerguide zum Outdoor-Klettern" erhaltet ihr wertvolle Tipps zum Einstieg in den Klettersport.


Beliebte Kletterdisziplinen

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Sportklettern: Indoor und Outdoor

Kletterer an einer Felswand Das Sportklettern ist mit Sicherheit die bekannteste Kletterart und bietet Anfängern eine gute Einstiegsmöglichkeit. Das Sportklettern ist Indoor – meistens an Kunstwänden – oder Outdoor möglich. Ziel dieser Disziplin ist es, seine eigene Leistung schrittweise zu steigern und möglichst schwierige Routen zu klettern.

Es gibt Schwierigkeitsstufen zwischen 1 und 11 (UIAA-Skala). Je höher die Nummer, umso anspruchsvoller ist die Route. Das Seil wird in der Regel Top-Rope gesichert. Das bedeutet, das Seil wird oben in einer Umlenkung eingehängt und der Kletternde wird durch einen Partner vom Boden gesichert.

Das Sportklettern ist sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Allerdings ist bei Anfängern eine ausführliche Einweisung durch einen erfahrenen Guide notwendig. Diese kannst du in zahlreichen Kletterkursen erhalten. Auch für Fortgeschrittene gibt es Kurse oder geführte Touren, um ihre Klettertechnik zu verbessern. Zum Beispiel kannst du beim Kletterschein-Kurs in München einen offiziellen DAV-Kletterschein machen. Vor allem für das alpine Klettern benötigst du die dort erlernten Kenntnisse.

Alpines Klettern

Kletterer an der Felswand Wie der Name bereits verrät, findet die Kletterdisziplin im alpinen Gelände statt. Im Vergleich zum Sportklettern sind die zurückgelegten Strecken deutlich länger und benötigen eine besonders ausdauernde Kondition und Kraft sowie spezielle Sicherungstechniken.

Durch die längeren Strecken sind Kenntnisse wie die Sicherung über Vor- und Nachstieg notwendig. Bei dieser Sicherungsmethode gibt es immer einen Partner, der zuerst klettert und Zwischensicherungen anbringt. Der andere Partner folgt ihm und wird vom Vorausgehenden von oben gesichert. Auf diese Weise arbeitet man sich Seillänge für Seillänge nach oben, bis das Ziel – meistens der Berggipfel – erreicht ist. Das Alpine Klettern kannst du zum Beispiel bei einem Kurs im Wetterstein-Gebirge ausprobieren. Grundlegende Kletterkenntnisse sind allerdings Teilnahmevoraussetzung.

Bouldern: Klettern in geringer Höhe

Klettererin beim beim Bouldern Das Klettern ohne Sicherung in geringer Höhe, das sogenannte Bouldern, erfreut sich ebenfalls immer größerer Beliebtheit. Beim gewöhnlichen Bouldern kletterst du in einer Höhe von bis zu vier Metern. Der Vorteil hierbei ist, dass du ohne Partner klettern kannst und bis auf die Kletterschuhe keine zusätzliche Ausrüstung benötigst. Anfänger können sich nach einer kurzen Einführung direkt am Bouldern ausprobieren.

Im Vergleich zum Freiklettern wird beim Bouldern meistens eine deutlich höhere Kraft und gute Beweglichkeit benötigt. Die Strecken sind kürzer, aber dafür anspruchsvoller.

Klettersteige als herrausforderne Alternative

Aussicht Klettersteig Klettersteige sind spezielle Routen in den Bergen, die durch Trittleitern, Seile oder ähnliches eine Begehung der Strecke ermöglichen und daher auch unter dem Namen „Via Ferrata“ (italienisch für Eisenweg) bekannt sind. Sie bilden eine Zwischenstufe zwischen dem herkömmlichen Wandern und dem Klettern.

Ähnlich wie beim Sportklettern gibt es bei den Klettersteigen verschiedene Schwierigkeitsstufen. A bildet die einfachste und E die schwierigste Stufe. Je nach Schwierigkeitsgrad ist es notwendig, sich mit einem Klettersteigset selbst zu sichern. Die notwendigen Kenntnisse kannst du zum Beispiel bei einem 1-tägigen Einstiegskurs lernen oder bei einer 1-wöchigen ausgedehnten Wanderung vertiefen.

Hochseilgarten: Klettern im Kletterwald

Balancieren über ein Drahtseil im Klettergarten Eine weitere Alternative zum Freiklettern findest du in zahlreichen Kletterwäldern wie zum Beispiel dem Hochseilgarten im Allgäu oder dem Klettergarten im Salzburger Land. Gerade Anfänger ohne Vorerfahrung können hier nach einer kurzen Einführung einen actionreichen Tag verbringen und abwechslungsreiche Hindernisparcours meistern: Hoch oben in den Baumkronen musst du auf Drahtseilen balancieren und über Hängebrücken gehen. Als Belohnung erwarten dich anschließend rasante Abfahrten auf der Seilrutsche.

Klettern für Kinder

Kinder beim Besuch im Klettergarten Auch Kinder können bereits erste Kletterfahrungen sammeln. Neben den verschiedenen Hochseilgärten können sie beispielsweise bei einem Kinder-Kletterkurs in der Rhön einen spielerischen Einstieg finden.

Eine weitere Möglichkeit bieten Familienkletterurlaube. Falls du auf der Suche nach einer passenden Urlaubsidee bist, ist vielleicht ein Kletterurlaub im Elbsandsteingebirge eine Überlegung wert. Auf der 6-tägigen Tour kann die ganze Familie den Klettersport kennenlernen und gleichzeitig die idyllische Landschaft der Sächsischen Schweiz genießen.

Geeignete Kletterregionen

Klettergruppe während der Pause Kletter- und Boulderhallen gibt es in der jeder größeren Stadt. Sie bieten eine herausfordernde Alternative zur echten Felswand und sind hervorragend geeignet, um einen Einstieg in den Klettersport zu finden. Um an echten Felswänden klettern, eignen sich vor allem Bergregionen wie die Alpen oder das Allgäu.

Klettern ist zu jeder Jahreszeit möglich. Es ist allerdings wichtig, dass du die richtige Kleidung trägst und passende Ausrüstung verwendest. Anfänger sollten am besten in den Sommermonaten mit dem Klettern beginnen oder zunächst in der Halle üben. Im Winter ist das Outdoor-Klettern ebenfalls möglich. Mit Hilfe einer spezieller Ausrüstung wie Eispickel und Steigeisen kannst du gefrorene Eiswände beim Eisklettern erklimmen. In den Alpen gibt es für Einsteiger und Fortgeschrittene zahlreiche Angebote.

Solltest du noch weitere Fragen zu den verschiedenen Kletterdisziplinen haben, helfen wir dir gerne weiter. Du erreichst unseren Kundenservice per Mail ([email protected]), telefonisch (+49-2241-955 82 710) oder über unseren Livechat. Feedback Formular Falls du bereits ein passendes Angebot gefunden hast, kannst du dieses direkt online buchen oder einen Wunschtermin anfragen.

Wir hoffen, dass wir dir einen guten Überblick über die verschiedenen Klettervarianten geben konnten und wünschen dir viel Spaß beim Ausprobieren.


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